Sujetbild Verrechnungspreise bei grenzüberschreitendem Engagement

Verrechnungspreise bei grenzüberschreitendem Engagement

Ich stehe Ihnen gerne für ein erstes Orientierungsgespräch, einen Verrechnungspreis-Check-up oder beim Aufsetzen einer Verrechnungspreisstruktur für Auslandsengagement zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an mich.

Dr. Mario Wagner
Steuerberater · Partner

Telefon +49 40 37601-2368

Versäumnisse bei der Verrechnungspreisdokumentation zunehmend strenger sanktioniert

Hintergrund

Neben den neuen Dokumentationserfordernissen im Zusammenhang mit der Einkunftsabgrenzung zwischen inländischem Stammhaus und ausländischer Betriebsstätte (oder umgekehrt) besteht auch bei der Verrechnungspreisdokumentation zwischen selbstständigen Einheiten (z. B. also zwischen inländischer Mutter- und ausländischer Tochterkapitalgesellschaft oder umgekehrt) eine unumgängliche steuerliche Pflicht, der laufend nicht selten „stiefmütterlich“ oder gar erst nach Aufforderung im Vorfeld einer Betriebsprüfung von Unternehmensseite nachgekommen wird/werden muss.

Risiko

Auf Auslandssachverhalte und Verrechnungspreisdokumentationen spezialisierte Betriebsprüfungsbeamte machen mehr und mehr von den schon seit Mitte der 2000er Jahre bestehenden Sanktionsmöglichkeiten Gebrauch, sollten sie bei Anforderung zur Unterstützung einer Betriebsprüfung eine nicht ausreichende Verrechnungspreisdokumentation vorfinden.

Konkret bedeutet dies, dass neben den steuerlichen Folgen einer möglichen Einkunftsanpassung ein Strafzuschlag hierauf (5-10 % der Korrektur, mind. EUR 5.000) sowie ein Verspätungszuschlag (bis zu EUR 1 Mio, mind. EUR 100/Verzögerungstag) festgesetzt werden können.

Da es sich bei den Untergrenzen der Sanktionen um Mindestbeträge handelt, die – unabhängig von Prüfungsergebnis – „festzusetzen sind“, kann dies besonders für mittelständische Unternehmen schmerzhaft werden.

Lösung

Schomerus & Partner bietet die Erarbeitung und Anlegung einer speziell auf Ihr Unternehmen zugeschnittenen (Infra-)Struktur, innerhalb derer Sie die laufend beizubringenden Dokumentationskomponenten regelmäßig aktualisieren und archivieren sowie die im Übrigen für die konkrete Anforderung der Verrechnungspreisdokumentation erforderlichen Daten/Informationen (z. B. von dritter Seite beizubringende Datenbankanalysen) bestimmen können, sodass es möglich ist, im „Ernstfall“ die Dokumentation für einen bestimmten Betriebsprüfungszeitraum rechtzeitig innerhalb der von rechtlicher Seite gegebenen 60-Tage-Frist zur Verfügung stellen zu können.

Nutzen 

Während Sie zum einen die Sanktionen durch Betriebsprüfungsbeamte vermeiden, kann die Anlage der genannten Struktur zum anderen auch vorteilhaft für Ihren Geschäftsbetrieb sein.
So ermöglicht Ihnen die Sensibilisierung mit der dargestellten Thematik die frühzeitige Kenntnisnahme von etwaigen sogenannten „außergewöhnlichen Geschäftsvorfällen“ (z. B. Wegfall langfristiger Verträge, Funktionsverlagerung o. Ä.), welche in der Folge – unabhängig von einer gesonderten Aufforderung – dokumentiert werden können.